OpenAcademic

On August 6, 2006, in E-Learning, semantic web/web 2.0, by Elisabeth Kaliva

Das OpenAcademic Projekt hat als Ziel die Integration von Elgg, Drupal und Moodle sowie Mediawiki. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Team von Elgg und dem Team von FunnyMonkey. Die Integration der verschiedenen Tools, die oftmals ähnliche Funktionalitäten aufweisen, soll Bildungsorganisationen vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung und Pflege von komplexen Lernumgebungen, PLEs, Lerngemeinschaften, Organisationswebsites mittels Open Source Software anbieten.

Tagged with:  

fh-blog.de

On July 17, 2006, in Web Neuigkeiten, by Elisabeth Kaliva

Meine ehemalige Fachhochschule (Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg) hat einen schönen Weblog eingerichtet. Ausländische Studierende der Fachhochschule können ihre Erfahrungen und Eindrücke in diesem Blog veröffentlichen. Gleichzeitig wird in einer Interaktiven Karte – realisiert mit Google Maps – das Herkunftsland und die Anzahl der Studierenden aus diesem Land dargestellt. In machen Fällen versteckt sich hinter den Markierungen auf der Karte das Profil der jeweiligen Studierenden mit einem Foto. Mittlerweile kann dieser Blog als Informations- und Austauschplattform auch von Studierenden der Fachhochschule, die sich im Ausland befinden, verwendet werden.

Tagged with:  

Fabeln von Aesop

On July 11, 2006, in Web Neuigkeiten, by Elisabeth Kaliva

Professor Copper Giloth von der University of Massachusetts Amherst stellte viele Jahre seinen Studierenden die Aufgabe, bekannte Fabeln von Aesop nach ihren Vorstellungen zu illustrieren und wiederzugeben. Zu Beginn des Projekts wurden diese Nacherzählungen mit einfachen statischen Illustrationen oder HTML-Seiten dargestellt. Im Laufe der Jahre sind Animationen dazugekommen. Die jeweiligen Fabeln werden von verschiedenen Studierenden unterschiedlich erzähl, sowohl in ihrer traditionellen als auch in übertragener moderner Version. Mittlerweise ist eine große und sehr nette Sammlung von unterschiedlichen Aesop Fabeln entstanden.

 

OpenCourseWare Consortium

On July 7, 2006, in E-Learning, by Elisabeth Kaliva

Auf dem Portal des OpenCourseWare Consortiums können internationale Hochschulen Kursinhalte veröffentlichen, die für jeden frei zugänglich sind. Die Seiten sind sehr übersichtlich aufgebaut, schön gestaltet und die Materialien einheitlich präsentiert. Es sind unterschiedliche Hochschulen vertreten, wie beispielsweise das Massachusetts Institute of Technology, die Tufts University und die Utah State University, verschiedene Hochschulen aus Japan, China, Spanien und weitere. Ich konnte nicht aufhören zu stöbern. Sehr schöne und interessante Seite.

Tagged with:  

Das 100$ Laptop

On May 24, 2006, in Web Neuigkeiten, by Elisabeth Kaliva

Erste Photos eines laufenden Prototyps des 100$ Laptops. Im Projekt des MIT ” One Laptop per Child (OLPC)” soll ein sehr robuster Laptop entwickelt werden, der nicht mehr als 100$ kosten soll. Die Laptops sollen nicht kommerziell , sondern mittels der OLPC Initiative an Regierungen in Entwicklungsländer verkauft werden. Diese sollen die Laptops an Schulen weitergegeben.

Tagged with:  

Social Bookmarks

On March 24, 2006, in semantic web/web 2.0, by Elisabeth Kaliva

Beim Social Bookmarking sammeln und teilen Benutzer interessante Webseiten in Form von Lesezeichen mit anderen Benutzern. Die Lesezeichen werden mittels Schlagworten, den sogenannten Tags, sturkturiert und öffentlich für jeden zugänglich gepeichert. Sowohl der Begriff “Social Bookmarking” wie auch die Begriffe “tag” und “tagging” sind eng verbunden mit dem Erschienen des Dienstes del.ico.us im Jahre 2003.

In del.icio.us können Benutzer ein Lesenzeichen auf eine interessante Seite setzen, es mit bestimmten Schlagworten versehen und bei Bedarf annotieren.
Die so erstellten Lesezeichen werden nicht lokal auf der Festplatte gespeichert, sondern auf einen externen Server. Dadurch sind sie von jedem Ort und zu jeder Zeit abrufbar. Der eigentliche Vorteil aber von del.ico.us liegt darin, dass man nicht nur auf die eigenen Lesezeichen zugreifen kann, sondern auch auf die Lesezeichen anderer Benutzer. So ist es möglich, nach Lesenzeichen unter einem Schlagwort zu suchen, oder Lesezeichen eines ausgewählten Schlagworts oder Schlagwortkombination als RSS-Feed zu abonnieren. Jedes Bookmark erhält verschiedene Metadaten, wie beispielsweise die bereits erwähnten Schlagworte, ein Datum, oder die Anzahl der Benutzer, welche diese Seite auch als Bookmark gespeichert haben. Dadurch kann auf die Popularität einer Seite geschlossen werden. Es können aber auch die von anderen Benutzern eingegebenen Annotationen und die Schlagworte zu einem bestimmten Lesezeichen eingesehen werden. Natürlich kann das System durch die Eingabe der Schlagworte und den Vergleich der unterschiedlichen Benutzerdaten Lesezeichen vorschlagen, die mit dem aktuell ausgewählten in Relation stehen.
Del.icio.us ist recht minimalistisch gestaltet. Es ist meistens zweispaltig gehalten. In der linken Spalte sind URLs mit Metainformationen, oder Eingabemöglichkeiten für Lesezeichen zu finden. In der rechten Spalte sind Zusatzinformationen verortet, wie beispielsweise Tag-Clouds, Eingaben anderer Benutzer, oder Related Pages.

Nach dem Erfolg von del.ico.us sind natürlich auch weitere Social Bookmarking Dienste entstanden. So ein Dienst ist Furl.net. Er ähnelt del.icio.us, wobei dieser noch weitere Möglichkeiten bietet.
Bei Furl kann der Benutzer zu den Tags noch die Bookmarks bewerten und sie bestimmten Themengebieten zuordnen. Furl erstellt mittels der eingegebenen Informationen, Bewertungen, und Schlüsselwörter ein Präferenzprofil des jeweiligen Benutzers. Die Präferenzen werden mit den Präferenzen anderer Furl-Benutzer verglichen und es werden sogenannte Furl-Mates ermittelt, d.h. Benutzer mit ähnlichen Interessen. Es können die Seiten der Furl-Mates eingesehen und nach interessanten Informationen durchstöbert werden. Zudem ist es wie bei del.icio.us auch möglich, Linklisten anderer Benutzer zu abbonieren.

Es sind viele Szenarien und Vorteile denkbar beim Einsatz von Social Bookmarking im E-Learning. Es ist einfacher und schneller einen Link zu setzen, als einen Blogeintrag zu schreiben. Einige Szenarien oder Vorteile könnten folgende sein:

  • Lernende können die Lesezeichen anderer Lernender abonnieren und ihre Aktivitäten verfolgen. Die virtuelle Präsenz der Anderen könnte animierend, motivierend und bereichernd für das eigene Lernen sein.
  • Bei Gruppenarbeiten kann das Social Bookmarking zur individuellen Recherche eingesetzt werden. Die jeweils Anderen können die Recherche verfolgen, sie kommentieren oder bewerten, sich Anregung holen, oder ihre eigene Recherche ergänzen.
  • Bei geographisch verteilten Gruppen kann ein Gruppenkonto eingerichtet werden. Das Social Bookmarking dient als virtuelles Gruppengedächtnis für interessante Webseiten.
  • Bei individuellen Konten kann man Studierende mit ähnlichen Interessen finden und gegebenenfalls von ihnen lernen.
  • Nicht nur von den Lerneden, sondern auch von den Bookmarks der Lehrenden kann gelernt werden.

[tags]social bookmarking, furl, del.icio.us, e-learning[/tags]

Tagged with:  

Schwierige Auswahl

On March 21, 2006, in semantic web/web 2.0, by Elisabeth Kaliva

Nachdem ich mir unterschiedliche Web 2.0 Anwendungen angeschaut habe, musste ich leider feststellen, dass es sehr schwer ist welche auszusuchen. Zur Verdeutlichung des Dilemmas sollte eine nicht wirklich ernstzunehmende Liste dienen.

Trotzdem habe ich nun beschlossen, ein paar bereits recherchierte Web 2.0 Anwendungen zu selektieren und näher zu betrachten. Diese habe ich in Kategorien unterteilt und werde sie jeweils in der nächsten Zeit in einem Blogbeitrag unter anderem in den Kriterien, Informationsdarstellung, Interaktion, Kollaboration und Einsatzmöglichkeiten im E-Learning analysieren. Es ist möglich, dass ich zur Verdeutlichung oder Vertiefung der jeweiligen Beiträge noch weitere beispielhafte Anwendungen hinzufüge. Auch ist es möglich, dass ich manche hier aufgeführte nicht in die Analyse einbeziehe. Die folgende Auswahl sollte somit zur Orientierung und Strukturierung dienen und dazu verhelfen, endlich einen Anfang zu finden. Anregungen und Kommentare sind willkommen.

Social Bookmarking
http://del.icio.us/

Datenerstellung und -austausch
http://blogsearch.google.com/
http://www.feedster.com/
http://technorati.com/
http://blogdex.net/

News
http://digg.com/
http://memeorandum.com/

Geographische Verknüpfung von Informationen
maps.google.com
http://www.frappr.com/

Kommunikation und Kollaboration
http://www.meebo.com
http://www.twiki.org/
http://gmail.com
http://www.odeo.com/

http://voo2do.com/

http://www2.writely.com/

Startseiten
http://www.bloglines.com/
Googles personalisierte Startseite
http://www.netvibes.com/

Metaservices
http://www.suprglu.com/
http://www.ning.com/

Web als Plattform
https://www.youos.com/
http://eyeos.org/

Lernumgebungen
http://nuvvo.com/
http://www.elgg.org/

Anregungen für diese Liste habe ich unter anderem
von folgenden Websites erhalten:
http://www.listible.com/list/web2-0-beta-programs-you-just-have-to-be-in
http://reviews.designtechnica.com/guide46.html
http://www.articledashboard.com/Article/Top-10-Innovative-Web-2-0-Applications-of-2005/10891
http://web2.wsj2.com/thebestweb20softwareof2005.htm

Tagged with:  

Das Web als Plattform

On March 18, 2006, in Web Neuigkeiten, by Elisabeth Kaliva

YouOS ist ein mit JavaScript realisiertes “webbasiertes Betriebssystem”, mit einem eigenen E-Mail Programm, Texteditor, Dateimanagement, Chatprogramm und weiteren kleine Anwendungen. Es ist aber auch möglich, neuen Anwendungen für das System zu schreiben, um es somit zu erweitern (http://trac.youos.com/index.html/wiki/DataStructuresIntro).

http://www.youos.com

Tagged with:  

Fraunhofer Studie zu Open Source Software

On March 7, 2006, in Web Neuigkeiten, by Elisabeth Kaliva

Das Fraunhofer IAO Competence Center Electronic Business hat eine Studie veröffentlicht, die sich mit Fragen der Wirtschaftlichkeit und Einsatzmöglichkeiten von Open Source Software beschäftigt. Nach einer Begriffsklärung und Auflistung von Vor- und Nachteilen, sowie rechtlichen Rahmenbedingungen und Wirtschaftlichkeit von Open Source, werden bereits auf dem Markt vorhandene Open Source Anwendungen nach Anwendungsgebiet aufgelistet. Dieser Auflistung folgt eine Vergleichsbetrachtung zwischen freier und kommerzieller Software. Anschließend werden Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Empfehlungen für den Einsatz von Open Source Anwendungen aufgeführt.

Laut der Studie seien die Vorteile von Open Source Anwendungen: Anpassbarkeit, Wiederverwendbarkeit von Code, höhere Produktqualität, Anbieterunabhängigkeit, höhere Sicherheit, offene Standards und keine Lizenzkosten. Nachteile seien: keine Gewährleistung, kein Support, höherer Schulungsaufwand, ungewisse Weiterentwicklung, mangelhafte Interoperabilität mit kommerzieller Software, wobei der letzte Nachteil auf die nicht offenen Standards von kommerzieller Software beruhe. Die höheren Schulungskosten werden in der Studie mit der Verbreitung von Office Anwendungen begründet. Es sei wohl einfacher, Mitarbeiter zu finden, die bereits Erfahrung mit Office Anwendungen haben als mit Open Office.

Die Frage, ob Open Source Anwendungen wirtschaftlicher sind als kommerzielle Produkte, könne laut Studien nicht allgemeingültig beantwortet werden. Es hänge eher vom Einsatzszenario ab, wobei andere Studien festgestellt hätten, dass größeren Unternehmen durch den Wegfall von Lizenzgebühren beim Einsatz von Open Source Anwendungen bis zu 30% einsparen konnten.

Am Schluss der Studie werden Empfehlungen für den Einsatz von Open Source Anwendungen ausgesprochen.

Die umfangreiche Studie kann unter der Adresse http://www.e-business.iao.fraunhofer.de/docs/fhg_oss_studie.pdf
kostenlos heruntergeladen werden.

[tags]Open source[/tags]

Tagged with:  

Präsentation zu E-Learning 2.0

On February 24, 2006, in E-Learning, by Elisabeth Kaliva

Stephen Downes hat die Folien und eine Audiodatei seiner Präsentation für das E-Learning Forum in seinem Blog veröffentlicht. In dieser Präsentation wird anfangs der Begriff Web 2.0 mit seinen Eigenarten dargestellt. Es werden die Unterschiede und Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Webseiten behandelt und das Web 2.0 auf das Anwendungsgebiet E-Learning übertragen. Interessant finde ich, dass es auch in dieser Präsentation um die Vorteile, die Klassifizierung und Identifizierung von Web 2.0 Anwendungen geht, aber aus der Sicht von E-Learning.

Tagged with: