Das OpenAcademic Projekt hat als Ziel die Integration von Elgg, Drupal und Moodle sowie Mediawiki. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Team von Elgg und dem Team von FunnyMonkey. Die Integration der verschiedenen Tools, die oftmals ähnliche Funktionalitäten aufweisen, soll Bildungsorganisationen vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung und Pflege von komplexen Lernumgebungen, PLEs, Lerngemeinschaften, Organisationswebsites mittels Open Source Software anbieten.
Meine ehemalige Fachhochschule (Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg) hat einen schönen Weblog eingerichtet. Ausländische Studierende der Fachhochschule können ihre Erfahrungen und Eindrücke in diesem Blog veröffentlichen. Gleichzeitig wird in einer Interaktiven Karte – realisiert mit Google Maps – das Herkunftsland und die Anzahl der Studierenden aus diesem Land dargestellt. In machen Fällen versteckt sich hinter den Markierungen auf der Karte das Profil der jeweiligen Studierenden mit einem Foto. Mittlerweile kann dieser Blog als Informations- und Austauschplattform auch von Studierenden der Fachhochschule, die sich im Ausland befinden, verwendet werden.
Professor Copper Giloth von der University of Massachusetts Amherst stellte viele Jahre seinen Studierenden die Aufgabe, bekannte Fabeln von Aesop nach ihren Vorstellungen zu illustrieren und wiederzugeben. Zu Beginn des Projekts wurden diese Nacherzählungen mit einfachen statischen Illustrationen oder HTML-Seiten dargestellt. Im Laufe der Jahre sind Animationen dazugekommen. Die jeweiligen Fabeln werden von verschiedenen Studierenden unterschiedlich erzähl, sowohl in ihrer traditionellen als auch in übertragener moderner Version. Mittlerweise ist eine große und sehr nette Sammlung von unterschiedlichen Aesop Fabeln entstanden.
Auf dem Portal des OpenCourseWare Consortiums können internationale Hochschulen Kursinhalte veröffentlichen, die für jeden frei zugänglich sind. Die Seiten sind sehr übersichtlich aufgebaut, schön gestaltet und die Materialien einheitlich präsentiert. Es sind unterschiedliche Hochschulen vertreten, wie beispielsweise das Massachusetts Institute of Technology, die Tufts University und die Utah State University, verschiedene Hochschulen aus Japan, China, Spanien und weitere. Ich konnte nicht aufhören zu stöbern. Sehr schöne und interessante Seite.
Erste Photos eines laufenden Prototyps des 100$ Laptops. Im Projekt des MIT ” One Laptop per Child (OLPC)” soll ein sehr robuster Laptop entwickelt werden, der nicht mehr als 100$ kosten soll. Die Laptops sollen nicht kommerziell , sondern mittels der OLPC Initiative an Regierungen in Entwicklungsländer verkauft werden. Diese sollen die Laptops an Schulen weitergegeben.
Nachdem ich mir unterschiedliche Web 2.0 Anwendungen angeschaut habe, musste ich leider feststellen, dass es sehr schwer ist welche auszusuchen. Zur Verdeutlichung des Dilemmas sollte eine nicht wirklich ernstzunehmende Liste dienen.
Trotzdem habe ich nun beschlossen, ein paar bereits recherchierte Web 2.0 Anwendungen zu selektieren und näher zu betrachten. Diese habe ich in Kategorien unterteilt und werde sie jeweils in der nächsten Zeit in einem Blogbeitrag unter anderem in den Kriterien, Informationsdarstellung, Interaktion, Kollaboration und Einsatzmöglichkeiten im E-Learning analysieren. Es ist möglich, dass ich zur Verdeutlichung oder Vertiefung der jeweiligen Beiträge noch weitere beispielhafte Anwendungen hinzufüge. Auch ist es möglich, dass ich manche hier aufgeführte nicht in die Analyse einbeziehe. Die folgende Auswahl sollte somit zur Orientierung und Strukturierung dienen und dazu verhelfen, endlich einen Anfang zu finden. Anregungen und Kommentare sind willkommen.
Social Bookmarking
http://del.icio.us/
Datenerstellung und -austausch
http://blogsearch.google.com/
http://www.feedster.com/
http://technorati.com/
http://blogdex.net/
News
http://digg.com/
http://memeorandum.com/
Geographische Verknüpfung von Informationen
maps.google.com
http://www.frappr.com/
Kommunikation und Kollaboration
http://www.meebo.com
http://www.twiki.org/
http://gmail.com
http://www.odeo.com/
http://voo2do.com/
Startseiten
http://www.bloglines.com/
Googles personalisierte Startseite
http://www.netvibes.com/
Metaservices
http://www.suprglu.com/
http://www.ning.com/
Web als Plattform
https://www.youos.com/
http://eyeos.org/
Lernumgebungen
http://nuvvo.com/
http://www.elgg.org/
Anregungen für diese Liste habe ich unter anderem
von folgenden Websites erhalten:
http://www.listible.com/list/web2-0-beta-programs-you-just-have-to-be-in
http://reviews.designtechnica.com/guide46.html
http://www.articledashboard.com/Article/Top-10-Innovative-Web-2-0-Applications-of-2005/10891
http://web2.wsj2.com/thebestweb20softwareof2005.htm
YouOS ist ein mit JavaScript realisiertes “webbasiertes Betriebssystem”, mit einem eigenen E-Mail Programm, Texteditor, Dateimanagement, Chatprogramm und weiteren kleine Anwendungen. Es ist aber auch möglich, neuen Anwendungen für das System zu schreiben, um es somit zu erweitern (http://trac.youos.com/index.html/wiki/DataStructuresIntro).
Das Fraunhofer IAO Competence Center Electronic Business hat eine Studie veröffentlicht, die sich mit Fragen der Wirtschaftlichkeit und Einsatzmöglichkeiten von Open Source Software beschäftigt. Nach einer Begriffsklärung und Auflistung von Vor- und Nachteilen, sowie rechtlichen Rahmenbedingungen und Wirtschaftlichkeit von Open Source, werden bereits auf dem Markt vorhandene Open Source Anwendungen nach Anwendungsgebiet aufgelistet. Dieser Auflistung folgt eine Vergleichsbetrachtung zwischen freier und kommerzieller Software. Anschließend werden Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Empfehlungen für den Einsatz von Open Source Anwendungen aufgeführt.
Laut der Studie seien die Vorteile von Open Source Anwendungen: Anpassbarkeit, Wiederverwendbarkeit von Code, höhere Produktqualität, Anbieterunabhängigkeit, höhere Sicherheit, offene Standards und keine Lizenzkosten. Nachteile seien: keine Gewährleistung, kein Support, höherer Schulungsaufwand, ungewisse Weiterentwicklung, mangelhafte Interoperabilität mit kommerzieller Software, wobei der letzte Nachteil auf die nicht offenen Standards von kommerzieller Software beruhe. Die höheren Schulungskosten werden in der Studie mit der Verbreitung von Office Anwendungen begründet. Es sei wohl einfacher, Mitarbeiter zu finden, die bereits Erfahrung mit Office Anwendungen haben als mit Open Office.
Die Frage, ob Open Source Anwendungen wirtschaftlicher sind als kommerzielle Produkte, könne laut Studien nicht allgemeingültig beantwortet werden. Es hänge eher vom Einsatzszenario ab, wobei andere Studien festgestellt hätten, dass größeren Unternehmen durch den Wegfall von Lizenzgebühren beim Einsatz von Open Source Anwendungen bis zu 30% einsparen konnten.
Am Schluss der Studie werden Empfehlungen für den Einsatz von Open Source Anwendungen ausgesprochen.
Die umfangreiche Studie kann unter der Adresse http://www.e-business.iao.fraunhofer.de/docs/fhg_oss_studie.pdf
kostenlos heruntergeladen werden.
[tags]Open source[/tags]
Stephen Downes hat die Folien und eine Audiodatei seiner Präsentation für das E-Learning Forum in seinem Blog veröffentlicht. In dieser Präsentation wird anfangs der Begriff Web 2.0 mit seinen Eigenarten dargestellt. Es werden die Unterschiede und Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Webseiten behandelt und das Web 2.0 auf das Anwendungsgebiet E-Learning übertragen. Interessant finde ich, dass es auch in dieser Präsentation um die Vorteile, die Klassifizierung und Identifizierung von Web 2.0 Anwendungen geht, aber aus der Sicht von E-Learning.
