Google Web Authoring Statistics

Google hat eine interessante Statistik veröffentlicht, in der die beliebtesten HTML-Elemente und ihre Eigenschaften aufgeführt werden. In der Analyse wurden über eine Milliarde Web-Dokumente in ihren HTML-Elementen zerlegt und betrachtet. Interessant ist unter anderem zu sehen, wie die class- und id-Attribute am häufigsten benannt werden. Diese Analyse gibt einen guten Überblick über die momentanen Trends des Web-Authorings und die semantischen Auszeichnung von HTML-Dokumenten.

[tags]google, semantic markup, web authoring [/tags]

Semantic Web und Google Base

Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin hat einen Crawler geschrieben, der im Internet nach Daten, die in RDF formatiert sind sucht, diese sammelt, um sie dann in Google Base zu veröffentlichen. Google Base ist eine öffentliche Datenbank, in der jeder strukturierte Daten hochladen kann. Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik experimentiert momentan mit FOAF-Profilen. Mit dem Friend OF A Friend Format (FOAF) können sowohl eigene Profildaten wie auch Daten über Beziehungen zu anderen Personen maschinenlesbar in RDF beschreiben werden. Diese Daten können dann von Computern gesammelt, verarbeitet, dargestellt oder mit anderen strukturierten Daten kombiniert werden. Das macht auch dieser Crawler. Er sammelt die Daten und veröffentlicht sie in der Google Base. Die geographischen Koordinaten im Profil werden entsprechend in Google Maps ausgegeben.

Und natürlich darf das in FOAF erstellte Profil von Tim Berners-Lee in Google Base nicht fehlen.

[tags]semantic web, foaf, google base[/tags]

Web 2.0 ist tot

In diversen Weblogs ist erneut eine Diskussion um den Begriff “Web 2.0” ausgebrochen. Im Read/WriteWeb schreibt Richard MacManus, dass er es satt habe ständig die Kritik um diesen Begriff zu hören und einem Artikel in ZDNet zustimme, dass der Begriff “Web 2.0” die derzeitige Entwicklung im Netz nicht richtig darstelle. Im diesem Artikel wird zum wiederholten Male darauf Aufmerksam gemacht, dass der Begriff ein Marketing-Slogan sei, der in einem Brainstorming entstanden ist. “It was coined by Dale Dougherty during a meeting between O’Reilly and Associates (a computer book publisher) and MediaLive International (an event organizer) as a marketable term for a series of conferences” (http://en.wikipedia.org/wiki/Web2.0). Im Weiteren wird in diesem Artikel angeführt, dass der Begriff Ähnlichkeit mit einer Versionsnummer habe. Es sehe so aus, als wäre Web 1.0 eine Vorläufer von Web 2.0 und im Web 3.0 werden Fehler von Web 2.0 eliminiert und Erweiterungen ergänzt. Darüber hinaus würde dieser Begriff Elemente miteinander vereinen, die eigentlich nichts miteinander zu tun hätten. Und wieder kommen die cleveren Marketingleute ins Spiel, die damit versuchen Kunden zu angeln: “Skeptics argue that the term is essentially meaningless, or that it means whatever its proponents decide that they want it to mean in order to convince the media and investors that they are creating something fundamentally new, rather than continuing to develop and use well-established technologies” (http://en.wikipedia.org/wiki/Web2.0). Interessant ist, dass beide in dem ZDNet Artikel zitierten Absätze in Wikipedia am 18.12.2005 und am 20.12.2005 von Benutzern entfernt wurden. Sie sind noch gemeinsam in der Version vom 18.12.2005 zu finden.

Als Resultat dieser im Jahr 2005 anhaltenden Diskussion um den Begriff “Web 2.0” hat Richard MacManus von Read/WriteWeb nun beschlossen dem Begriff, nicht den Technologien, den Rücken zu kehren. Er schreibt nicht mehr über “Web 2.0”, sondern über “Web Technology and Media”.

Der Begriff “Read/WriteWeb” wurde von Tim Berners-Lee das erste Mal erwähnt. Er stellt seine ursprüngliche Idee eines Webs dar, indem alle Benutzer gleichzeitig Informationskonsumenten wie auch Informationserzeuger sind. Eine andere Vorstellung von Tim Berners-Lee bezüglich der Entwicklung des Web ist das “Semantic Web”. “The Semantic Web is an extension of the current web in which information is given well-defined meaning, better enabling computers and people to work in cooperation” (The semantic web, Tim Berners-Lee, James Hendler and Ora Lassila, 2001). Im deutschsprachigen Wikipedia wird unter dem Begriff “Web 2.0” folgendes angemerkt: “Als Synonym für das Semantische Web wurde Web 2.0 auch benutzt. Die beiden Konzepte sind ähnlich und ergänzen sich. Die Kombination von sozialen Netzwerken wie FOAF und XFN zusammen mit der Entwicklung von Folksonomy verbreitet durch Weblogs, Soziale Lesezeichen und Wikis erschuf eine natürliche Basis für eine semantische Umgebung” (http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0).

Aber der Begriff “Semantic Web” scheint sich schwer durchzusetzen. Vielleicht weil er nicht so abstrakt ist wie “Web 2.0”, zu technisch klingt und man sich schwer die Funktionalitäten und Technologien aus dem Begriff heraus vorstellen kann, die ermöglicht und verwendet werden. Seit neustem hat nun auch Tim Berners-Lee einen Weblog. Zum Thema Weblog hat er in einem Interview bei den BBC Newsnight’s gesagt: ” When you write a blog, you don’t write complicated hypertext, you just write text, so I’m very, very happy to see that now it’s gone in the direction of becoming more of a creative medium”. Mal schauen, ob er sich in Zukunft in seinem eigenen Weblog zu dem Thema “Web 2.0” äußern wird.

web 2.0 und E-Learning 2.0

Stephen Downes beschreibt in einem Artikel des eLernMagazine den Wandel von E-Learning Plattformen. Er begründet ihn mit der Modifikation des Umgangs mit dem Internet seitens der Benutzer. Sie sind, seiner Meinung nach, nicht mehr nur Konsumenten von Informationen (the read web), sondern auch Erzeuger (read-write web). Diese Form des Umgangs mit Informationen entspricht eher der ursprüngliche Idee des Webs von Tim Berners-Lee. Daraus folgt die Veränderung des Internets von einem reinen Publikationsmedium zu einem Medium, indem Informationen von den Benuztern erzeugt, geteilt und miteinander kombiniert werden. Er stellt die Veräderungen in der Aufnahme und Erzeugung von Informationen anhand von Web 2.0 Beispielen dar. Im Anschluss geht er auf den Einsatz von Wikis , Blogs und anderen aktuellen Technologien im E-Learning ein und schildert ihren Einsatz und die Auswirkungen im Lernprozess wie auch in der Erstellung von Lerninhalten.

“In the future it will be more widely recognized that the learning comes not from the design of learning content but in how it is used. […] The challenge will not be in how to learn, but in how to use learning to create something more, to communicate.”

E-learning 2.0, Stephen Downes, 17.10.2005

Web2.0 extended mindcloudmap

extended mindcloudmapIch habe in Axels Blog diese Darstellung von Web 2.0 entdeckt. Ursprünglich stammt die Abbildung von kosmar. Er hat sie in flickr publiziert, wo sie dann zu einer kollaborativen Imagemap umgestaltet wurde. So können andere Benutzer ihre Kommentare zu den einzelnen Begriffen einfügen. Mittlerweile wird diese Darstellung auch in Wikipedia als Übersichtskarte für Web 2.0 geführt. Interessant im Wikipedia-Artikel über das Web 2.0 ist der Vergleich zwischen Web 2.0 und dem Semantic Web. Eigentlich ähnlich aber doch komplementär. Mal schauen, ob die Zukunft mit dem Web 3.0 diese Unterschiede ein wenig verringern wird. XHTML 2.0 geht schon durch die Hinzunahme von RDF-Tripeln in die entsprechende Richtung.

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Nachrichtenwolken und Nachrichtenkarten

Schön, was alles mit RSS möglich ist.
Laut eines Spiegel-Artikels hat die Washington Post ein Webprojekt mit dem Namen „Mashingtonpost” gestartet. Sie erlaubt Internetbenutzern, mit ihren mittels RSS veröffentlichten Schlagzeilen zu experimentieren und neue Darstellungsmöglichkeiten zu kreieren. So sind in den letzten Tagen „Nachrichtenwolken”, und „Nachrichtenkarten”entstanden, welche die aktuellen Schlagzeilen in einem anderen Licht zeigen.
Interessant zu sehen, welche Möglichkeiten und wie viel Freiraum ein doch festgelegtes, maschinenlesbares Format bietet.

Microformats

Microformats sind offene Formate, die zu einer eindeutigen Benennung von häufig verwendeten Elementen in Webseiten (Kalender, virtuelle Visitenkarten, Aufzählungen und weitere) führen sollen. Sie können leicht mit XHTML und CSS 2.0 umgesetzt werden. Natürlich hängt ihre Verbreitung von der Akzeptanz bei den Webentwicklern ab.

Einige Vorteile der Microformats sind:

  • Erstellung von maschinenlesbaren Daten
  • Eindeutige und einheitliche Benennung von Elementen
  • Vernetzung und Wiederverwendung von Daten
  • Plattformunabhängige und flexible Darstellung der Daten
  • Besser strukturierter Code

Weitere Informationen unter:
http://www.microformats.org/about/
http://www.digital-web.com/articles/microformats_primer/
http://www.xml.com/pub/a/2005/03/23/deviant.html