Livestream-Plugin

Ich habe heute ein interessantes Plugin für WordPress entdeckt und eingerichtet. Das Livestream-Plugin ermöglicht die Aggregation und Darstellung der persönlichen Aktivitäten in diversen Internet-Anwendungen im eigenen Blog. So können Beiträge in Twitter, Flickr, MySpace, oder anderen Blogs im eigenen Blog chronologisch aufgelistet werden. Ein kleiner Aggregator der eigenen Biographie im Netz. Ich merke anhand der angebotenen Auswahl der Tools im Livestream, dass ich eigentlich sehr wenige der möglichen Anwendungen verwende.

Tagclouds aus Texten oder Websites

Wordle ist ein lustiges Spielzeug im Netz. Nach der Eingabe eines Textes oder einer URL generiert ein Java-Applet unterschiedliche Tagclouds der Eingabe.
Die Tagcloud von sabeth.org kann wie folgt aussehen:
tagcloud011

Dieses Tool eignet sich auch gut, um die Häufigkeit der Wörter in eigenen Texten zu überprüfen. Dann werden unnötige Wiederholungen wirklich ersichtlich!

Drupal und RDF

Die Basis für das Semantic Web bildet das Ressource Description Framework (RDF). RDF ist ein vom W3-Consortium empfohlener Standard zur Definition von maschinenlesbaren Metadaten und damit zur Ermöglichung von Interoperabilität zwischen Anwendungen im Internet. Mittels RDF können einfache Aussagen und Relationen zwischen Ressourcen formuliert werden. Jede einzelne Ressource besitzt eine eindeutige Adresse, die sogenannte URI (Uniform Ressource Identifier). RDF-Aussagen bilden einen gerichteter Graph, bestehend aus Knoten und Kanten. Die Elemente dieses Graphs sind RDF-Tripeln, welche ein Subjekt ein Prädikat und ein Objekt darstellen. Das Subjekt und das Objekt sind Knoten und das Prädikat die gerichtete Kante, die immer auf das Objekt zeigt.

Mittels RDF können nun Aussagen im HTML-Code einer Website formuliert werden, wie beispielsweise die Aussage “Elisabeth Kaliva ist die Autorin dieses Beitrags”. Im HTML-Code würde man dann im Tag des Autors und im Tag des Beitrag, entsprechend RDF-Auszeichnungen finden, die diese Aussage zusammenstellen.

Für Anwender ist es vordergründig nicht interessant. Maschinen können aber eine Website mit den RDF-Auszeichnungen scannen und entsprechende Informationen rausfiltern. Sie besteht somit nicht nur aus einem unspezifischen langen Text mit Bildern und anderen Elementen, sondern aus kleinen Inhaltsmodulen mit individueller Bedeutung. Wenn eine Maschinen nun eine solche Website durchläuft, kann sie die jeweiligen Module selektieren und entsprechend darstellen – beispielsweise in Suchergebnissen oder in Personeneztwerken.

Folgendes Video zeigt, mögliche Anwendungen, die durch den Einsatz von RDF in Drupal entstehen.

[youtube r4WgTRIRoa0]

So kann Google Maps auch genutzt werden

Auf der Website familiy watchdog (Awareness is our best defence) können US Bürger sehen, ob in ihrer Nachbarschaft Sexualverbrecher leben. Der Wohnort der Sexualtäter wird in Form einer Markierung auf dem Stadtplan angezeigt. Ein Klick auf so eine Markierung führt zu einer Seite auf der ein Photo, die Adresse und sogar die Etage, auf der der vermeitliche Täter lebt, dargestellt sind. Unglaublich! The Land of the free führt wieder den Pranger ein. Es ist wohl richtig, dass das Recht der Täter nicht über dem Recht der Opfer zu stehen hat. Aber diese Menschen, die auf der Seite dargestellt werden, haben ihre Strafe bereits verbüßt und sollten das Recht auf einen Neuanfang haben. Wenn man nicht mehr an die Instrumente und Möglichkeiten des Rechtsstaat glaubt, dann kann man auch zum Mittelalter zurückkehren und die Selbstjustiz einführen. Ich denke, deshalb trägt in den USA auch fast jeder eine Waffe. Andere Länder andere Sitten

Interessanter Artilkel im Stern Weblog “Leben im Apfel” :
Die Kinderschänder von nebenan

Wiki zur kollaborativen Klausurvorbereitung

Elisabeth Lane vom Rochester Institute of Technology, Lab for Social Computing beschreibt in Ihrem Weblog eine interessante Methode ein Wiki zur Klausurvorbereitung einzusetzen. Sie hat Ihre Studenten aufgefordert, in einem Wiki Fragen für die bevorstehende Klausur zu formulieren. Jeder Studierende musste Fragen mit einer Mindestpunktzahl von 10 für die Klausur formulieren. Die jeweils eingesendeten Fragen wurden bewertet und diese Bewertung ging in die Gesamtnote ein. Für die bevorstehende Klausur wurden nur die von den Studierenden im Wiki formulierte Fragen verwendet.

Die Qualität der Fragen ließ zu Wünschen übrig und die eingesendeten Fragen deckten nicht das gesamte Themengebiet ab. Elisabeth Lane hat die Fragen mit ein paar Modifizierungen und Ergänzungen für die Klausur übernommen.

Eine schöne Methode die Studierenden in die Formulierung der Klausur mit einzubeziehen und gleichzeitig bei der Klausurvorbereitung zu unterstützen, mit dem positiven Nebeneffekt eine kollaborative Klausurvorbereitung zu initiieren. Die Studierenden mussten sich jeweils mit dem vorhanden Lerninhalt auseinander setzen, ihn verstehen, Fragen formulieren und dann die Form der Bewertung der formulierten Fragen festlegen. Zudem konnten sie unmittelbar die Aktivitäten den anderen Studierenden im Wiki miterleben und überprüfen und mit den eigenen Aktivitäten abgleichen und diese gegebenenfalls anpassen. Zusätzlich lieferten die von den anderen Studierenden eingesendeten Fragen eine Möglichkeit der Überprüfung des eigenen Lernstatus und eine motivierende Unterstützung beim Wieterlernen.

Elgg, Moddle und Drupal

Erste Ergebnisse der Integration von Elgg, Drupal und Moodle hat Dave Tosh in seinem Blog veröffentlicht. Ein Link verweist auf eine Demo-Version, die noch recht rudimentär ist, aber einen ersten Einblick vermittelt. Noch beruht diese Demo auf Drupal und Elgg. Moodle soll demnächst integriert werden.

US Presidents

Und nun ein Beispiel für ein Tool, das auf Technologien des sogenannten Semantic Web basiert. Mit Hilfe des Webtools “US Presidents” kann man seine Kenntnisse über die Amerikanischen Präsidenten verbessern.
Es wurde mit Hilfe des Frameworks Exhibit realisiert, das vom Projekt SMILE (Semantic Interoperability of Metadata and Information in unLike Environments) entwickelt wurde. Weitere interessante Beispiele sind auf der Seite von Exhibit zu finden.

Nachhilfe finden mit Google Maps

Im Tutorlinker werden Nachhilfelehrer nach ihrer geographischen Lage dargestellt. Die Lehrer werden in Form von kleinen Avataren auf der Landkarte positioniert.

Zu der geographischen Postion erhält man zusätzlich persönliche Informationen, wie beispielsweise Photo, Name und Ausbildung der jeweiligen Lehrer. Dazu kommen noch Informationen über ihr Angebot, wie Nachhilfefächer und das Einzugsgebiet, welches sie abdecken.

Mit Tutorlinker findet man leider bislang nur Nachhilfelehrer in den USA.

Ein schönes Beispiel wie Google Maps genutzt werden kann.