Semantic Web und Google Base

Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin hat einen Crawler geschrieben, der im Internet nach Daten, die in RDF formatiert sind sucht, diese sammelt, um sie dann in Google Base zu veröffentlichen. Google Base ist eine öffentliche Datenbank, in der jeder strukturierte Daten hochladen kann. Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik experimentiert momentan mit FOAF-Profilen. Mit dem Friend OF A Friend Format (FOAF) können sowohl eigene Profildaten wie auch Daten über Beziehungen zu anderen Personen maschinenlesbar in RDF beschreiben werden. Diese Daten können dann von Computern gesammelt, verarbeitet, dargestellt oder mit anderen strukturierten Daten kombiniert werden. Das macht auch dieser Crawler. Er sammelt die Daten und veröffentlicht sie in der Google Base. Die geographischen Koordinaten im Profil werden entsprechend in Google Maps ausgegeben.

Und natürlich darf das in FOAF erstellte Profil von Tim Berners-Lee in Google Base nicht fehlen.

[tags]semantic web, foaf, google base[/tags]

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